Earth Day 2005

 

Die Umwelt-Allianzen – wie wir gemeinsam umweltaktiv werden

Earth Day 2005: Die Umwelt-Allianzen

Earth Day Deutschland 2005

Wie wir gemeinsam umweltaktiv werden

Unternehmen, Schulen, Universitäten, Institutionen, Vereine, Kirchen, Bürgerinitiativen und wir alle werden gemeinsam mit den Gemeinden, Städten und Bundesländern umweltaktiv.

Die Earth Day- Bewegung ruft anlässlich des 35. EARTH DAY  – Tag der Erde am 22. April 2005 zu einer Aktionswoche auf unter dem Motto: „Wir werden gemeinsam umweltaktiv!“ Zum 35sten Mal findet der EARTH DAY weltweit in über 170 Ländern der Erde statt. Das diesjährige EARTH DAY- Motto, zum Thema „DIE UMWELTALLIANZEN“ für die Aktionswoche vom 16. -24. April 2005 soll deutlich machen, dass wir nur gemeinsam eine ökologisch nachhaltig gestaltete Zukunft auch hier zuhause erreichen können. „Es genügt nicht, wenn einzelne Organisationen, Bürgerbewegungen, Firmen oder Länder mit gutem Beispiel vorangehen,“ sagt Präsident Thomas Dannenmann vom Deutschen Komitee e.V. von Earth DAY International, „die Zeit, dass jeder sein Süppchen kocht, muss endlich vorbei sein. Wir müssen weg von der Büßerrolle, wo die einen mit dem Finger auf die anderen zeigen!“ Gesunde Erde heißt gesunde Umwelt fürALLEund lebenswerter Ort für die Zukunft. Dies bedeutet eine Verwirklichung der Visionen des UN- Erdgipfels von Rio 1992 und einegemeinsameAnstrengung zur Realisierung der Vertrags-Ziele des Kyoto-Protokoll in den Städten, Gemeinden und zuhause.

Mit der diesjährigen Aktion möchte die EARTH DAY – Bewegung daran erinnern, dass künftige Generationen die gleichen Lebenschancen haben müssen. Mit den lokalen Aktionen zum Klimaschutz sollen wir zum Mithandeln aufgefordert werden, wie das Mutterschiff Erde, die Ressourcen, mit denen erst Leben möglich wird, so schonend genutzt werden, dass die nachfolgenden Generationen eine möglichst intakte Natur und eine lebenswerte Zukunft vorfinden. Dabei habe jeder Mensch, im Norden oder Süden der Erde, das gleiche Recht auf eine intakte Umwelt. EARTH DAY ruft dazu auf, jetzt zu handeln! Jeder soll seinen Beitrag leisten zur Maximierung der Beschlüsse des Welt-Umweltgipfel von 1992 in Rio de Janeiro. „Am Klimaschutz kommt heute keiner mehr vorbei“, betont Präsident Thomas Dannenmann vom Deutschen Komitee der EARTH DAY – Bewegung. Um Alternativen komme man nicht mehr herum. „Umkehr im Verkehr, packt das doch endlich an den Wurzeln an! Da genügt es doch nicht autofreie Tage oder Zonen zu schaffen.“ Es gibt bereits gute Beispiele wie die umweltfreundliche Umrüstung der Kraftfahrzeugflotten, Dieselrußfilter für PKW wie LKW, Car-Sharing, Vorrang der Langsameren vor den Schnellen, Vorrang der Nichtmotorisierten vor den Motorisierten, wettbewerbsfähiger Nahverkehr. Besonderen Wert legt die EARTH DAY Bewegung auf die Forderung nach innovatorischen Konzepten für das Fahrrad. Radfahren ist heute im Umkreis von fünf Kilometern in der Großstadt das schnellste und flexibelste Verkehrsmittel. Es fördert die Gesundheit, lässt sich einmalig mit dem öffentlichen Verkehrsverbund kombinieren und schont die Umwelt. EARTH DAY ermuntert die Fahrradhersteller zu mehr Bewusstsein für Qualität und Sicherheit. Nicht das Billigfahrrad ist die Lösung. sondern neue Konzepte, wie das Liegefahrrad. Die Hersteller von Liegefahrrädern betonen die vielseitigen Eigenschaften dieser Räder wie schnell, sicher, reisetauglich, gesund und allwettertauglich.

Das deutsche EARTH DAY – Komitee weist auf unser lokal wie global bestimmendes Verhalten in den wesentlichen Bedarfsfeldern wie Wohnen, Ernährung, Bekleidung, Gesundheit, Bildung, Freizeit, gesellschaftliches Zusammenleben und Verkehr hin. Für die Gegenwart und Zukunft stellen wir selbst die Weichen! Die gegenwärtige globale Klimabilanz zeigt ständig steigende „rote Zahlen“. Geht der bisherige Trend der globalen Erwärmung weiter, so werden Klimakatastrophen und riesige Überschwemmungen alles Leben gefährden. Deshalb soll jeder seinen Beitrag leisten und dies am EARTH DAY öffentlich kundtun. „Eine weltweit drohende Klimakatastrophe lässt sich nur verhindern“, sagt EARTH DAY – Präsident Thomas Dannenmann, „wenn nicht nur auf globaler Ebene die vertraglichen Vereinbarungen der Weltklimakonferenz von Kyoto zur Reduktion der Treibhausgase vereinbart werden, sondern wenn sie auf lokaler Ebene erst umgesetzt werden. Und hier müssen wir weg vom ideologisch verbrämten büßen müssen und hin zu einem marktgerechten Handeln“ Das Motto muss heißen: „Freier Emissionshandel für alles was verschmutzt – auch für den einzelnen Autofahrer! Wir müssen der Luftverschmutzung marktwirtschaftlich an den Kragen! Die Bahn, der Flugverkehr, die Landwirtschaft und alle anderen „Verschmutzer“ müssen mitmachen können!“ Und dies sei erst ein Anfang. zum umfassenden Klimaschutz. So verbrauche trotz verschärfter Umweltbestimmungen und ständig gestiegenem Umweltbewusstsein heute eine deutsche Stadt mit einer Million Einwohner im Durchschnitt pro Tag 11.500 Tonnen Erdöl, 320.000 Tonnen Wasser und 2000 Tonnen Nahrungsmittel. Gleichzeitig werden 1.500 Tonnen Schadstoffe in die Luft geblasen, 300.000 Tonnen Abwasser und 1.600 Tonnen Abfälle produziert. Auto und LKW verursachen dabei deutlich höhere Schadstoffbelastungen als die Bahn. Großstädter haben doppelt soviel Benzol im Blut wie Bewohner mittlerer und kleiner Städte.

Zum 35igsten Jahrestag von EARTH DAY ruft die weltweit aktive Umwelt-Volksbewegung EARTH DAY, vertreten durch EARTH DAY- Deutsches Komitee e.V., zu einer umfassenden Umweltallianz auf. Klima und Gesundheit sind eng verzahnt. Gesundheit ist entsprechend der Ottawa-Charta der Weltgesundheitsorganisation (WHO) nicht allein das Fehlen von Krankheit und Gebrechen, sondern ein Zustand vollkommenen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens. Dabei sind Ganzheitlichkeit und Ökologie wesentliche Elemente einer Strategie für eine zukunftsfähige Lebenswelt. Wir müssen sowohl die auf das Klima wirkenden als auch die vom Klima ausgehenden Faktoren bei der Erstellung von Schutzstrategien berücksichtigen. Das EARTH DAY- Komitee weist auf alarmierende Meldungen der Krankenkassen in Deutschland hin: So kommt heute jedes fünfte Kind wegen einer umweltbedingten Krankheit zum Kinderarzt. Über 6 Millionen Kinder müssen zur Zeit pro Jahr in Deutschland wegen Allergien behandelt werden. Rund 10 Millionen Bürger in Deutschland reagieren überempfindlich auf Klima- und Umwelteinflüsse .Im Vordergrund stehen Lungen- und Hauterkrankungen. Ein Grund: Die Schadstoffemissionen haben in deutschen Städten Rekordhöhe erreicht! „96 Prozent aller Menschen kommen gesund zur Welt. Deshalb muss es unser oberstes Ziel sein, diese Gesundheit zu schützen und zu erhalten,“ sagt EARTH DAY-Präsident Thomas Dannenmann. Damit stehe ein aktiver Klimaschutz an erster Stelle. Mit ihren Aktionen am EARTH DAY wollen die Umweltaktivisten ihren Forderungen öffentlich Nachdruck verleihen und darauf hinweisen, dass eine Klimaallianz aller gesellschaftlichen Gruppen eng verzahnt mit der lokalen, regionalen, nationalen und globalen Umwelt- Sozial- und Gesundheitspolitik Vorrang erhalten muss. Am EARTH DAY 2005 werden in über 170 Ländern der Erde rund vierhundert Millionen Menschen beteiligt sein.

 

 

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